Tierheim Öffnungszeiten
Montag, Dienstag, Donnerstag & Freitag
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Mittwoch, Samstag & Sonntag
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An Feiertagen geschlossen!
Tierischer Notfall?
Bei tierischen Notfällen (Sie haben ein hilfloses Tier gefunden, ein fremder Hund ist Ihnen zugelaufen, usw. - Fundtiere!), können Sie sich an das Tierheim Bochum wenden. Außerhalb der o.g. Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Polizei (110). Die Polizei wird dafür sorgen, dass die Tierrettung kommt. Bei privaten Notfällen (Ihr eigenes Tier ist verunfallt oder erkrankt) wenden Sie sich bitte an ihren Tierarzt oder den Tierärztlichen Notdienst.

Tierschutzverein Bochum, Hattingen & Umgebung e.V.

1984-2017

Seit dem Jahre 1966 weitete sich die tierschützerische Arbeit unseres Vereins immer mehr aus, insbes. um die Städte Hattingen und Sprockhövel. Mit dem Tierschutzverein Als 1985 feststand, dass das Tierheim II (Elisabethstr.) in Bochum-Hamme einer Sanierungs- und Wirtschaftsförderungsmaßnahme weichen müsse, begannen die Planungen für ein zentrales Tierheim.

Die Überlegung, das Tierheim I in Bochum Linden zu erweitern, scheiterte an der Hanglage und Größe des Grundstückes. Auch ein gemeinsames Tierheim der Städte Bochum, Hattingen und Dortmund scheiterte an den Kosten. Mit Hilfe der Stadt Bochum, die sich nun dankenswerter Weise der Sache annahm, wurde das städtische Grundstück an der Kleinherbeder Straße in Bochum-Querenburg für den neuen Standort eines zentralen Tierheimes vorgeschlagen und schließlich auch akzeptiert.

An der Finanzierung dieses Projektes beteiligten sich neben unserem Tierschutzverein die Stadt Bochum, die Stadt Hattingen und das Land Nordrhein-Westfalen. Das Land NRW war insbesondere deswegen zur Zahlung eines Zuschusses bereit, weil unser neues Tierheim der Mittelpunkt der tierschützerischen Arbeit des Landestierschutzverbandes NRW werden und außerdem Modellcharakter haben sollte. Unser Tierheim sollte anderen bauwilligen Tier-schutzvereinen Anregungen für die Planung und den Bau von funktionsgerechten Tierheimen geben. Die Ideen des Präsidenten des Landestierschutzverbandes NRW, Herrn Dr. Klaus Drawer, ein Mustertierheim zu erstellen, fanden dementsprechend ihre Verwirklichung.
In Herrn Dipl.-Architekt Carl Zeiler fand der Vorstand unter Führung von Frau Lilo Klöhn (1. Vorsitzende) und Frau Marlis Oskamp (2. Vorsitzende) einen engagierten Planer, der nicht nur die Literatur über Tierhaltung und Tierheime durcharbeitete, sondern mit den Vorstandsmitgliedern bestehende Tierheime in ganz Nordrhein-Westfalen besichtigte.

Am 14. Mai 1987 konnte das "Bauschild" aufgestellt werden und trotz witterungsbedingter Verzögerung konnte das neue Tierheim mit einem großen Fest am 24. April 1988 eingeweiht werden.

Seit diesem Zeitpunkt ist das neue Tierheim an der Kleinherbeder Straße das Zentrum unseres tierschützerischen Wirkens. Der Landestierschutzverband NRW hatte mehr als 10 Jahre  in unserem Tierheim seine Geschäftsstelle. Auch die Redaktion "der junge Tierschützer" hatte hier ihr Domizil und der "Neuland Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V." hatte hier eine Außenstelle.

Im Jahre 1992 konnten wir von der Stadt Bochum weiteres Gelände pachten. Dort errichteten wir mit Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer und Helferinnen einen Hundeübungsplatz, auf dem unsere Hundeschule ihre gut besuchten Kurse durchführte. Zeitgleich wurde die Haltung der Hunde stufenweise auf die Gruppenhaltung umgestellt und  ca. 1 Jahr später ein ca. 2.000 qm großes und mehrere kleinere Gelände für die Hunderudel  errichtet.

Entwicklung zum Tierschutzzentrum Bochum

Im Tierheim an der Kleinherbeder Straße entwickelte der Tierschutzverein eine neue Konzeption seiner tierschützerischen Arbeit, hin zu einer Professionalisierung. Dabei spielte nicht nur die artgerechte Betreuung und Versorgung der Tierheimtiere eine große Rolle,  sondern die Prävention erlangte einen hohen Stellenwert. Die Hundeschule wurde weiter ausgebaut, die Kinder- und Jugendarbeit durch die Gründung der „Bochumer Bienen“ intensiviert und eine Reihe von Gruppen, z. B. Katzengruppe, Igelgruppe, Bastelgruppe gegründet. Der Tierschutzverein baute seine Veranstaltungen weiter aus, (z. B. Sommerfest, Tag der offenen Tür), führte neue Events ein (z. B.  Welttierschutztag auf dem Tierheimgelände, Tierschutzgottesdienste)  und beteiligte sich aktiv an Veranstaltungen in Bochum und in Hattingen (z. B. Henrichshütte in Hattingen, Stadtparkfest, Naturschutztage im Tierpark).
Auch im Bereich des Sponsorings ging der Vorstand neue Wege. So konnte ein neuer Einsatzwagen auf Sponsorenbasis beschafft und mehrere Sponsorenverträge geschlossen werden.

Einen massiven Einschnitt und eine besondere Herausforderung bedeutete die Landeshundeverordnung (2000) – ab 2003 Landeshundegesetz – die das Land NRW (wie die anderen Bundesländer) auf Grund bedauerlicher Beißvorfälle erlassen hatte. Es wurden jetzt vermehrt Hunde abgegeben, die als sog. „Kampfhunde“ abgestempelt waren. Der Tierschutzverein gründete die sog. Staff-Gruppe, die sich äußerst erfolgreich der „Kampf-Schmuser“ annahm.

Die Vorschriften der Tierschutz-Hundeverordnung (2001) und das Landeshundegesetz machten eine Erweiterung/Anpassung der Haltung der Hunde im Tierheim notwendig.

Das seit 1992 gepachtete Außengelände konnte von der Stadt Bochum 2004 in Erbpacht übernommen werden und es konnte durch den Bau des Hundehauses IV zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten für Hunde geschaffen werden. Bei der Eröffnung am 2.10.2005 konnte der 1. Vorsitzende Bodo Nöckel die Ehrengäste und Besucher mit Stolz darauf hinweisen, dass durch die Gruppenhaltung der Hunde und die jeweils angeschlossenen Ausläufe ein Hundehaus errichtet wurde, dass einzigartig in dieser Form ist und Vorbildcharakter besitzt.

Eine weitere zukunftsorientierte Maßnahme des Tierschutzvereins stellt die Errichtung der Tierschutzhalle (ca. 800 m²) im Jahre 2007 dar, in der die Hundeschule ihre Kurse nunmehr  witterungsunabhängig abhalten kann, Resozialisierungsmaßnahmen von Hunden erfolgen und Tierschutzveranstaltungen stattfinden können. 

Der Tierschutzverein, in dem inzwischen etwa 100 Ehrenamtliche in unterschiedlichen Aufgabenbereichen aktive Tierschutzarbeit leisten, hat sich mit mehreren Tierschutzvereinen in der „Tierheim AG“ zusammengeschlossen, um gemeinsame Problemlösungen zu erarbeiten und um die Qualität der tierschützerischen Arbeit (z. B. Fortbildung der Tierpfleger) weiter zu erhöhen.

Der Tierschutzverein konnte in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von hochrangigen Vertretern der Stadt Bochum und Hattingen, des Landes NRW und des Bundes begrüßen. So ist die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum regelmäßiger Gast auf den Veranstaltungen, überzeugte sich Minister Uhlenberg von der Arbeit im Tierschutzverein und auch Bundestagspräsident Dr. Lammert stattete den Tierfreunden im Tierschutzzentrum einen Besuch ab.

Seit Jahrzehnten gehört der Tierschutzverein dem Deutschen Tierschutzbund und dem Landestierschutzverband NRW an und ist durch den Ehrenvorsitzenden Bodo Nöckel im Präsidium des Landestierschutzverbandes NRW vertreten.

Im Jahre 2006 wurde die Tierschutzstiftung Bochum gegründet, um Tierfreunden die Möglichkeit zu bieten, durch Zustiftungen  und zweckgebundene Zuwendungen eine dauerhafte (praktisch ewige) Förderung des Tierschutzes zu ermöglichen.

Die Umbenennung in Tierschutzzentrum im Jahre 2008 war logische Folge der Neuorientierung und Anpassung an die modernen Anforderungen an den Tierschutz in einer globalisierten Welt. Die Arbeit im Tierheim ist nach wie vor wichtiger Tätigkeitsschwer-punkt, jedoch sind die präventiven Maßnahmen, die überwiegend von den Ehrenamtlichen in den unterschiedlichen Gruppen geleistet werden, von erheblicher Bedeutung.

Das Tierschutzzentrum des Tierschutzvereins Bochum, Hattingen u. U. ist Zentrum aller tierschützerischer Aktivitäten in seinem Wirkungsbereich. 
Die Katzenstuben und die dazugehörigen Außenbereiche wurden in den Jahren 2008 u. 09 renoviert und modernen katzengemäßen Ansprüchen angepasst.

Unsere tierischen Notfälle
Tiervermittlung
Flohmarkt am Tierheim

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