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Tierischer Notfall?
Bei tierischen Notfällen (Sie haben ein hilfloses Tier gefunden, ein fremder Hund ist Ihnen zugelaufen, usw. - Fundtiere!), können Sie sich an das Tierheim Bochum wenden. Außerhalb der o.g. Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Polizei (110). Die Polizei wird dafür sorgen, dass die Tierrettung kommt. Bei privaten Notfällen (Ihr eigenes Tier ist verunfallt oder erkrankt) wenden Sie sich bitte an ihren Tierarzt oder den Tierärztlichen Notdienst.

Tierschutzverein Bochum, Hattingen & Umgebung e.V.

1899-1963

Tradition und Moderne prägen die tierschützerische Arbeit des „Tierschutzverein Bochum, Hattingen und Umgebung e. V.“ - Der Tierschutz hat in Bochum und Hattingen eine lange Tradition und wird von vielen Tierfreunden im täglichen Alltag liebevoll praktiziert. Der institutionalisierte Tierschutz wird insbesondere durch den Tierschutzverein Bochum, Hattingen und Umgebung e. V., der inzwischen einer der bedeutendsten Tierschutzorganisationen in Deutschland ist, vertreten. In den nachstehenden Zeilen möchten wir Sie über die Entstehung und Entwicklung sowie den jetzigen Stand des Tierschutzvereins und seiner Arbeit zum Wohle der Tiere unterrichten:

Tierschutzverein für den Stadt- und Landkreis Bochum, 1899

Schon vor dem I. Weltkrieg gab es im "Stadt- und Landkreis Bochum" einen rührigen Tierschutzverein. Als einziger urkundlicher Nachweis aus dieser Zeit liegt uns ein "Auszug aus Verfügungen des Herrn Regierungs-Präsidenten in Amsberg an den Herrn Oberbürgermeister und an den Herrn Landrat in Bochum ..." vor, den uns ein treues Mitglied überließ. Danach bestand bereits im Jahre 1899 ein Tierschutzverein in Bochum. Dieser "Tierschutz-Verein für den Stadt- und Landkreis Bochum" bestand bis zum II. Weltkrieg, zuletzt unter dem Vorsitz von Herrn Oberveterinär-Rat Dr. Rogge.

Neugründung nach dem 2. Weltkrieg, 1956

Nach dem 2. Weltkrieg nahm der "Verein der Tierparkfreunde e.V." die aktive Tierschutzarbeit in Bochum in einer besonderen Abteilung "Tierschutz" wieder auf. Um den Tierschutzgedanken wieder mehr in die Öffentlichkeit zu bringen und den aktiven Tierschutz zu fördern, wurde in der Versammlung vom 24. Nov. 1955 des Vereins der Bochumer Tierparkfreunde beschlossen, einen neuen - selbständigen Tierschutzverein - zu gründen. Etwa ein Vierteljahr später (am 21. Februar 1956) wurde der „Tierschutzverein Bochum e.V.“ gegründet und ins Vereinsregister eingetragen.

Der neugegründete Verein erhielt von der Abteilung Tierschutz des Vereins der Tierparkfreunde einen Betrag in Höhe von DM 1.400 für ein Vereinsvermögen. Die Mitgliederzahl betrug zu Anfang 100 Mitglieder. Auf der Gründungsversammlung wurden als 1. Vorsitzender Herr Rechtsanwalt Kurt Gollnick, als 2. Vorsitzender Herr Geschäftsführer Heinz Alfred Lambrecht und als 1. Schatzmeister Karl Heinz Zernecke gewählt.

Der neu gegründete Verein entwickelte eine Vielzahl von Aktivitäten. So sprach z.B. der bekannte Tierpsychologe Peter aus Hamburg (genannt Tierpeter) im Bergbaumuseum über das Thema "Du und das Tier" (4. Mai 1956) bzw. in der Verwaltungsakademie über das Thema "Alle Tage Tiere" (3. April 1957). Am 6. Oktober 1957 trat der Verein mit seinem ersten Tierumzug durch die Stadt an die Öffentlichkeit. Dieser wurde mit großer Anteilnahme von der Bochumer Bevölkerung aufgenommen, daher fanden diese Umzüge auch in den  folgenden Jahren statt. Wegen des immer mehr zunehmenden Verkehrs konnten diese Umzüge in den späteren Jahren dann nicht mehr durchgeführt werden.

Das erste Tierheim des Tierschutzvereins, 1963

Die Notwendigkeit, Tiere aufzunehmen und zu versorgen, wurde immer dringender und so versuchte Herr Museumsdirektor Dr. Winkelmann, - 1960 zum 1. Vorsitzenden gewählt - ein passendes Grundstück zu finden. Unter anderem nahm er Kontakt zur Gelsenkirchener Bergwerks AG (GBAG) auf, der das Grundstück in Bochum-Linden, Baaker Str., gehörte. Seinem Nachfolger Herrn Wilhelm Fechtel, gelang es, am 2. April 1963 das Grundstück Baaker Str. einschließlich des darauf befindlichen alten Fachwerkhauses zu erwerben.

Bald darauf zogen die Eheleute Fadenrecht in das alte Haus und richteten sich provisorisch ein. Als erste Maßnahme wurden einige Hundehütten aufgestellt, um Unterbringungsmöglichkeiten für Hunde zu haben. In den Jahren 1964 und 1965 wurde das Tierheim zielstrebig auf- und ausgebaut. Dadurch konnte man im Tierheim immerhin schon 178 obdachlosen Tieren (l965) Unterkunft gewähren.

Am 9. Dezember 1966 gab Herr Fechtel seinen Vorsitz ab. Als neue 1. Vorsitzende wurde Frau Luise Hoffmann und als 2. Vorsitzende wurde Frau Liesa Runge gewählt. Der neue Vorstand setzte sich mit aller Kraft für den Ausbau des Tierheims in Linden ein. So konnte im Sommer 1968 ein großes Hundehaus mit 19 Boxen offiziell eingeweiht werden.

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